• Informationsveranstaltungen zu Nicaragua, seinen Nachbarländern, Weltwirtschaftsbeziehungen u. dgl.

  • Kaffeeaktionen zur Einführung und Verbreitung eines Partnerschaftskaffees im Nassauer Land (zusammen mit dem Eine-Welt-Zentrum, Wiesbaden)

  • Alle-Welt-Kino (zusammen mit der Katholischen und Evangelischen Erwachsenenbildung Wiesbaden)

  • Kulturveranstaltungen mit Stimmen Lateinamerikas (z. B. Konzerte mit grupo sal, Lesungen mit Gioconda Belli, Ernesto Cardenal)

  • Organisation von Reisen in die nicaraguanische Partnerstadt Ocotal

  • Entsendung von zwei jungen Menschen (jährlich) für einen einjährigen Arbeitseinsatz nach Ocotal im Rahmen des Freiwilligenprogramms "weltwärts" des BMZ.

  • Lobbyarbeit für die Städtepartnerschaft Wiesbaden-Ocotal

  • Erstellung von Filmen, Diaserien u. dgl. zu Ocotal

  • Unterrichtsbesuche, um über Ocotal, Kinderarbeit usw. zu informieren

  • Förderung von Projekten in der Partnerstadt Ocotal

  • Mitarbeit in der Koordinationsgruppe Hessischer Nicaragua-Initiativen und kommunaler Partnerschaften (HEKO)

  • Betreuung von Gästen aus der Partnerstadt Ocotal in Wiesbaden

  • Regelmäßige Gruppentreffen im Bürgerhaus Sonnenberg, König-Adolf-Straße 6, Vereinsraum II (jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat -außer in Ferienzeiten- Beginn: 19.00 Uhr)

Was machen wir...

Was wollen wir...

Mit unseren Aktivitäten wollen wir

  • über die Beziehungen und Abhängigkeiten der Dritte-Welt-Länder von den Industriestaaten informieren

  • an der Ausgestaltung der Städtepartnerschaft Wiesbaden-Ocotal mitarbeiten

  • den Ausbau des Bildungs-, Kultur- und Gesundheitswesens sowie der kommunalen Infrastruktur in Ocotal, der nicaraguanischen Partnerstadt Wiesbadens, fördern

  • den Kultur- und Jugendaustausch und die persönlichen Kontakte zwischen den Völkern fördern

  • uns gemeinsam mit anderen Dritte-Welt-Gruppen und Organisationen für Änderungen im Wirtschaftsverhalten der Industriestaaten bzw. des Weltwirtschaftssystems einsetzen, damit Hunger und Elend in der Dritten Welt überwunden werden können.

  • Der Verein Nueva Nicaragua - Verein zur Förderung der deutsch-nicaraguanischen Freundschaft e.V. (Wiesbaden) wurde 1984 gegründet.

  • Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen, ist überparteilich und nicht konfessionell gebunden.

  • Der Verein wurde vom Finanzamt Wiesbaden als gemeinnützig anerkannt.

  • Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat den Verein als Verein zur Pflege der Städtepartnerschaft Wiesbaden-Ocotal anerkannt und fördert die Arbeit ideell und finanziell.

  • Der Verein wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Träger des Anderen Dienstes im Ausland anerkannt.

  • Anerkennung als Träger für den Freiwilligendienst "weltwärts" durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Ende 2007.

  • Der Verein hat 350 Mitglieder bzw. regelmäßige SpenderInnen

  • Für einzelne Aktivitäten haben wir in den vergangenen Jahren Mittel von der Landeshauptstadt Wiesbaden, vom Land Hessen, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der evangelischen Kirche erhalten.

  • Die Arbeit des Vereins wird ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis ausgeführt. Spenden werden zu 100 % für unsere Projekte verwendet.

Wer sind wir...

 
Unser Vorstand

Florian Pielert

Für mich ist die Mitarbeit im Städtepartnerschaftsverein Nueva Nicaragua weniger ein Akt karitativer Wohltätigkeit, sondern eine klitzekleiner Maßnahme gegen eine ungerechte Weltwirtschaftsordnung, von der wir (fast) alle hier im Norden profitieren und die viele Menschen im globalen Süden benachteiligt. Mir gefällt die Idee der Städtepartnerschaft und der kulturelle Austausch. Zur besonderen Partnerschaft mit Ocotal passt der etwas feierliche Spruch Ernesto Che Guevaras: „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“.

 

Heinz Pielert

Ich bin seit 2010 aktives Vereinsmitglied - beeinflusst sicherlich auch durch die einjährige Freiwilligenzeit unseres Sohnes in Ocotal, wenngleich diese schon einige Jahre zurücklag.

Zudem: Ich habe 1968 Abitur gemacht - das verpflichtet. Eine weitere Rolle hat daher natürlich der Mythos „Nicaraguanische Revolution“ gespielt und überdies der Wunsch, ein bisschen von dem zurückzugeben, was der „reiche Norden“ dem „armen Süden“ abpresst. An Letzterem hat sich im Übrigen nichts geändert.

 

Johannes Riehm

1983 besuchte ich einen Freund in Managua, der für ein Jahr an der dortigen Uni Informatik lehrte. Die Aufbruchstimmung im Land, das sich 4 Jahre zuvor von der Somoza-Diktatur befreit hatte, weckte in mir den Wunsch, die Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Ende 1984 zog ich nach Wiesbaden und wurde bald auf den Verein Nueva Nicaragua aufmerksam, der sich im Februar gegründet hatte. 1985 trat ich in den Verein ein und seit 1986 bin ich für IT (nannte sich damals EDV und war ziemlich neu im privaten Umfeld) und Finanzen zuständig.

 

Waltraut Großnick

Wie kommt man im Erwachsenenalter zu einem weiteren Vornamen? Ganz einfach, wenn die Aussprache des eigenen Namens für Nicas ein Problem darstellt. An einem der ersten Tage unserer "Brigade" in Ocotal 1986 saßen wir in einer Kneipe mit einem Einheimischen zusammen. Er schenkte mir ein Gedicht und meinen neuen Namen: Paloma. Dieser blieb mir auch bei meinen späteren Besuchen, die regelmäßig stattfanden, erhalten, so, dass er für mich der Inbegriff dessen ist, was mich noch immer für Nicaragua begeistert: die Menschen, die Gastfreundschaft, die Fröhlichkeit trotz widriger Umstände und auch dank meines Namensgebers die Poesie.

Adelheid Omiotek

 

Die Mitarbeit bei Nueva Nicaragua ist für mich eine Herzensangelegenheit. Die Projekte, die der Verein vor über 30 Jahren angestoßen hat, kommen unmittelbar Menschen in unserer Partnerstadt zu gute. Als frühere „Nur-Spenderin“ hat mich bereits fasziniert,  dass die Mittel ohne Verwaltungsaufwand nach Ocotal gehen. Seit einigen Jahren bin ich als Aktive dabei. 2015 durfte ich mich als Mitglied  einer Delegation anlässlich  25 Jahre offizielle Partnerschaft Wiesbaden/Ocotal  von der wertvollen Arbeit in unseren Projekten, vor allem dem Engagement unserer Partnerorganisation INPRHU  überzeugen. Als Teilnehmerin einer  Bürgerreise Ende 2017 war ich wie die gesamte Gruppe begeistert, welch wertvolle Hilfe in Ocotal von unserem Verein unterstützt wird – vom Kindergarten bis zum Altenheim. Dies motiviert, auch wenn vieles in Nicaragua und in ganz Lateinamerika sich nicht so entwickeln wie ich als langjährige Beobachterin und  Reisende in der Region mir das für die Menschen wünschen würde.

Otto Weiss

Im Jahr 1986 reiste ich zum ersten Mal mit einem Kollegen meiner Schule (Oberstufengymnasium Martin-Niemöller  in Wiesbaden; damals noch „Moltkering-Gymnasium“) nach Nicaragua. Wir erlebten dort zahlreiche Kinder, die nicht zur Schule gingen, sondern als Schuhputzer, Zeitungs- und Zigarettenverkäufer arbeiteten.

Der Presse war zu entnehmen, dass sich die Sandinistische Regierung seit dem Sieg der Revolution 1979 drauf und dran machte, das Analphabetentum in diesem ärmsten Land Mittelamerikas zu überwinden. Unser Unterricht zum Politik-Kursthema „Nord-Süd-Konflikt“ sollte nicht länger nur theoretisch bleiben, deshalb organisierten wir eine Schulpartnerschaft zwischen unserem Gymnasium und der „Escuela Normal“ in Ocotal, der Partnerstadt Wiesbadens in Nicaragua.

In der an unserer Schule gegründeten Nicaragua-AG organisierten zahlreiche Schülerinnen und Schüler kreative Spendenaktionen, z. B. für Bücher und Bücherregale, einfachste Unterrichtsmaterialien wie Schreibstifte, Zirkel, Geodreiecke, einen Matrizendrucker zur Vervielfältigung von Unterrichtsmaterialien usw.

Im Jahr 1989 konnten wir mit einer engagierten Schülergruppe nach Ocotal reisen und die Partnerschaft auch mit persönlichen Erlebnissen vertiefen und fort führen.

Interesse mitzumachen?

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Nueva Nicaragua

Verein zur Förderung der deutsch-nicaraguanischen Freundschaft e.V. 

Hackenbaum 6 

65207 Wiesbaden 

Email:     info@nueva-nicaragua-wiesbaden.de

Phone:   0611 509985